Instrumentenbau aus Alltags- und Naturmaterialien
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
Sich ein leicht zu spielendes Musikinstrument selber zu bauen – das ist eine wunderbare Erfahrung. Kinder wie Erwachsene können dadurch einen neuen Zugang zur Musik und respektvollen Umgang mit Musikinstrumenten erleben.
In der Fortbildung besteht die Möglichkeit, sich aus einfachen Ausgangsmaterialien professionelle Instrumente und Klangerzeuger herzustellen sowie Methoden ihrer Anwendung kenen zu lernen.
Unter Anleitung des Instrumentenbauers und Musikers Christoph Studer kann dabei aus einer großen Vielfalt von Instrumenten ausgewählt werden: Von einfachen Effektinstrumenten über eine Vielzahl von Trommeltypen bis hin zu raffinierten Klanginstrumenten stehen Materialien – teilweise bausatzartig vorbereitet – zur Verfügung.
Zur Teilnahme sind keine handwerklichen oder musikalischen Vorkenntnisse erforderlich. Die Materialkosten für die Instrumente sind – je nach den ausgewählten Instrumenten – direkt in der Fortbildung zu entrichten.
Folgende Instrumente stehen zur Auswahl (Preise in Euro):
- Insektensummen 1,-
- Kanalrohrtrommel 40/56cm hoch 18,- / 22,-
- Schwirrholz 3,50
- Oceandrum, versch. Durchmesser 9,50 – 14,50
- Regenmacher 3,-
- Daumenklavier 19,50
- Waldteufel 8,-
- Xylophon (8 Töne) 18,-
- Donnerklang 9,50
- Obertonflöten 5,- bis 9,-
- Guiro (Rhythmusinstrument) 3,-
- Konik-Trommeln 45,- bis 55,-
- Papprohrtrommel 3,-
- Massage-Polychord (Saiteninstrument) 90,-
Alle für die Fortbildung notwendigen Baumaterialien, Farben und Werkzeuge werden vom Referenten mitgebracht. Auch fertige Instrumente zur Anschauung und für die musikalischen Phasen werden gestellt.
Hinweis: Unten können sie sich noch genauere Informationen über einige der baubaren Instrumente ansehen. Diese Infos kommen aus meinem Shopbereich und die Preise für die Instrumentematerialien sind im Kurs teilweise niedriger.
Dauer: 1, 1,5 oder 2 Tage
Zielgruppe: ErzieherInnen, GruppenleiterInnen, MusikpädagogInnen
Teilnehmerzahl: 8 – 20 Personen
Voraussetzungen: großer Raum für die Instrumentebau-Arbeiten mit Arbeitstischen; ein weiterer Raum für die musikalischen Phasen
Referent: Christoph Studer
Referentenhonorar: auf Anfrage
Infos zu baubaren Instrumenten
Studer-Klang.de
Christoph Studer
Instrumente, Rhythmik, Musik
Brüggemannweg 18
48147 Münster
Tel./Fax 0251 - 36505
info@studer-klang.de
Aktuelle Termine
Fristen die Trommeln, Glöckchen und Triangeln in Deiner Kita ein trauriges Leben in der Schublade oder im Schrank?
Willst Du wissen, wie Du die Instrumente oder andere Materialien vielfältig und klangvoll einsetzen und die Kinder zum kreativen Musizieren anregen kannst?
In der Kita kann man oft beobachten, mit welcher Begeisterung und Experimentierfreude die Kinder die Klangvielfalt von Trommeln, Glöckchen, Triangeln etc. erforschen.
Elementare Instrumente können in vielen Alltagssituationen in der Kita eingesetzt werden und in diesem Modul werden Ideen vermittelt, wie Instrumente – aber auch Alltagsgegenstände – in der Kita zum Klingen gebracht werden können.
Möchtest Du wissen, wie der Einsatz von rhythmischen Versen und Spielen Deinen Alltag verschönern und erleichtern kann?
Suchst Du nach Anregungen, wie Du das Rhythmusgefühl der Kinder spielerisch fördern kannst?
Rhythmus, rhythmisierte Sprache, rhythmisch gesprochene Verse, Fingerspiele, Gedichte und alle Arten von Rhythmusspielen begeistern Kinder allen Alters. In Kombination mit Gesten, Bewegung, Reimen, Bodypercussion, Instrumentalspiel oder Stimmklängen regt Rhythmus die Sprachbildung an und fördert die Aufmerksamkeit, das Körperbewusstsein und die Konzentration.
Inhalte und Lernziele
Du erlernst Rhythmicals und Rhythmusspiele.
Du erfährst um den Einsatz von spontanem rhythmischen Sprechen im Kita-Alltag
Du beschäftigst Dich mit Klang-Körper-Gesten
Nach dem Seminar hast Du ein Repertoire an Spielen mit Bodypercussion.
Sprachförderung durch Rhythmik und Musik
Alle wichtigen Elemente der Sprache, nämlich Rhythmus, Melodie, Tonhöhe, Lautstärke, Klang, Betonung und Dynamik finden sich in der Musik wieder. Sprache und Musik sind direkte Verwandte!
Kinder nutzen ganz natürlich die „musikalischen“ Elemente der Sprache, sei es beim spielerischen Umgang mit ihrer Stimme, beim Erlernen von Lauten und Worten aber auch beim Verstehen von Satz- und Sinnzusammenhängen.
Gerade im Elementarbereich kann durch musikalisch-rhythmisches Tun die sprachliche Entwicklung und Entfaltung entscheidend gefördert werden. Klänge, Bewegung, Rhythmus und emotionales Erleben spielen dabei eine wichtige Rolle.
In der Fortbildung wird es ganz praktisch darum gehen, diese Potenziale der Musik zu entdecken sowie Methoden kennenzulernen, sie in der täglichen Arbeit mit Kindern nutzbar zu machen.